05. Februar 2012

FREIZEIT

Museum erinnert an Schopperei

An ein ausgestorbenes Handwerk erinnert das Schopper- und Fischermuseum auf zwei Etagen im Magazingebäude der ehemaligen Strombauleitung in Aschach an der Donau. Beim Schoppen handelte es sich beim Zillenbau um das Ausstopfen (Schoppen) der Fugen zwischen den Wandbrettern mit Moos. Der letzte nach diesem Verfahren gebaute „Zehnertrauner” ist im Freigelände des Museums zu besichtigen.

Im Erdgeschoss des Museums bringen Modelle, Filme, Folien und alte Werkzeuge den Besuchern das traditionsreiche, aber ausgestorbene Handwerk anschaulich näher. Eine Fotoschau und ein Amateurfilm dokumentieren den Bau des „Zehnertrauners”. Auch die Geschichte des Donaumarktes Aschach wird kurz dargestellt.

Im ersten Stock des Museums dominiert der Fischfang. Die Ausstellung gibt einen anschaulichen Überblick über die Weiterentwicklung von Geräten und Fangmethoden. Dargestellt wird die Fischerei sowohl als Freizeitbeschäftigung als auch als Berufszweig.

Das Schopper- und Fischermuseum ist bis 11. Juli täglich von 13 bis 18.30 Uhr und danach bis 31. August täglich von 11 bis 19.30 Uhr geöffnet. Von 1. bis 29. September ist jeden Tag von 13 bis 18.30 Uhr Betrieb. Infos: www.aschach.at/museum