GESUNDHEIT
Wallerner Kräuterkennerin setzt auf Heilmittel aus der Natur
Veilchencreme selbst gemacht
Auf die Heilkraft von Kräutern und Pflanzen setzt die Zahnlaborassistentin Claudia Hager aus Wallern. Die 32-jährige Mutter zweier Buben stellt beispielsweise jedes Jahr Veilchencreme für den Eigengebrauch selbst her. Dazu nimmt man selbst gepflückte Veilchen, setzt sie in Olivenöl an, bedeckt sie mit einem Tuch und lässt sie sechs bis acht Wochen auf einer Fensterbank von der Sonne trocknen, welche die Wirkstoffe herauszieht. Dann seiht man die Öl-Veilchen-Mischung ab, gibt etwas Bienenwachs dazu, und fertig ist die naturreine Creme. „Sie riecht ein wenig nach Veilchen und pflegt die Haut sehr gut. Das sehe ich auch bei meinen Kindern, die an Neurodermitis leiden,” erklärt Claudia Hager.
Sie hatte schon immer eine Liebe zu Wild- und Heilkräutern, die sie durch einen zweijährigen Kräuterkurs mit Prüfung ergänzte, bei dem sie jeden Monat ein Wochenende lang in ganz Oberösterreich Kräuter suchte, sammelte und bestimmte.
Hager lernte bei diesem Kurs die aus Bad Schallerbach stammenden Cornelia Weinberger, Gerlinde Wimmer und Ursula Schweitzer kennen, die mit ihr die Leidenschaft für Heilpflanzen teilen. Gemeinsam hat das Quartett einen Kräuterstammtisch ins Leben gerufen, an dem sich Lernwillige jeden dritten Mittwoch im Monat zu Kräuterwanderungen und Vorträgen treffen. Das Interesse aus der ganzen Region ist groß. Treffpunkt zur nächsten Wanderung ist am 23. Juni, 18.30 Uhr, bei der Union Tennishalle in Bad Schallerbach.

