LANDLER/IN DES MONATS
Annemarie Geiselmayr

Aufgewachsen in Gleink bei Steyr, ist Annemarie Geiselmayr schon als Kind durch die Wälder im Ennstal gestreift. Zu den ersten Lehrmeistern zählte ein Priester des Ortes. „Der Huber-Pfarrer, wie wir ihn nannten, war ein begeisterter Naturfotograf und immer mit seiner Kamera und einer ganzen Kinderschar draußen unterwegs”, erinnert sie sich. Er lehrte die staunenden Kleinen die ersten Schritte: Apfel- und Birnbäume an der Rinde zu unterscheiden, wie die Einbeere aussieht, dass es hunderte verschiedene Enzianarten gibt… Eine ganze Welt tat sich für die kleine Annemarie auf. „Seinen Spruch ,Die Fichte sticht, die Tanne nicht’ habe ich mir jetzt 50 Jahre lang gemerkt”, denkt sie an unbeschwerte Tage zurück.
Bei der Großmutter beobachtete das interessierte Mädchen Anwendungen aus der Volksmedizin, wie die Herstellung einer schmerzlindernden Salbe aus Schwarzwurzeln. „Im frühen Herbst hat sie das gemacht - eh klar, da geht die Kraft in die Wurzeln”, erzählt die heute 52-Jährige.
Als Postmeisterin von Bad Schallerbach früh in Pension geschickt, suchte sie eine neue Aufgabe. Geiselmayr besann sich ihrer Freude an der Natur und absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur Natur- und Landschaftsführerin, dem folgte noch ein Lehrgang zur Kräuterpädagogin.
Heuer hält sie selbst eine ganze Reihe von Kursen und Vorträgen im Naturpark Obst-Hügel-Land ab. Den Anfang machte ein Weidenflechtkurs, in dem die Teilnehmer lernten, vom Körbchen bis zum Sessel Praktisches aus Weidenzweigen herzustellen. Dass Geiselmayer dabei auch noch vieles über die Weide als uralte Heilpflanze zu erzählen weiß, erhöht den Reiz.
Naturkosmetik selbst zu fabrizieren, im Frühling aus selbstgesuchten Kräutern und Früchten ein schmackhaftes „Wald- und Wiesenmenü” zu bereiten oder das alte Handwerk des Seifensiedens mit neuem Leben zu erfüllen (siehe Bericht nebenan) gehört ebenfalls zum Geschick Geiselmayrs. „Was uns die Natur alles schenkt, wie gut uns das tut und wie schön es ist, das in Gemeinschaft zu erleben - das will ich weitergeben”, beschreibt das Multitalent sein Motiv. Und das gelingt bestens.
Bei der Großmutter beobachtete das interessierte Mädchen Anwendungen aus der Volksmedizin, wie die Herstellung einer schmerzlindernden Salbe aus Schwarzwurzeln. „Im frühen Herbst hat sie das gemacht - eh klar, da geht die Kraft in die Wurzeln”, erzählt die heute 52-Jährige.
Als Postmeisterin von Bad Schallerbach früh in Pension geschickt, suchte sie eine neue Aufgabe. Geiselmayr besann sich ihrer Freude an der Natur und absolvierte eine zweijährige Ausbildung zur Natur- und Landschaftsführerin, dem folgte noch ein Lehrgang zur Kräuterpädagogin.
Heuer hält sie selbst eine ganze Reihe von Kursen und Vorträgen im Naturpark Obst-Hügel-Land ab. Den Anfang machte ein Weidenflechtkurs, in dem die Teilnehmer lernten, vom Körbchen bis zum Sessel Praktisches aus Weidenzweigen herzustellen. Dass Geiselmayer dabei auch noch vieles über die Weide als uralte Heilpflanze zu erzählen weiß, erhöht den Reiz.
Naturkosmetik selbst zu fabrizieren, im Frühling aus selbstgesuchten Kräutern und Früchten ein schmackhaftes „Wald- und Wiesenmenü” zu bereiten oder das alte Handwerk des Seifensiedens mit neuem Leben zu erfüllen (siehe Bericht nebenan) gehört ebenfalls zum Geschick Geiselmayrs. „Was uns die Natur alles schenkt, wie gut uns das tut und wie schön es ist, das in Gemeinschaft zu erleben - das will ich weitergeben”, beschreibt das Multitalent sein Motiv. Und das gelingt bestens.

