SPORT
Probeskispringen für Kinder ab 5 in Hinzenbach
Guglhupf als Lohn für den Mut

Das „Guglhupfspringen” beginnt um 8.30 Uhr auf den 5- und 10-Meter-Schanzen in Hinzenbach. „Alle Interessenten können ohne Voranmeldung vorbeikommen. Die Kinder müssen ihre eigenen Alpinski mitnehmen und gut Skifahren können,” sagt Hinzenbachs Skiklub-Obmann Berhard Zauner. Dann steht den ersten Hupfern der Mädchen und Buben nichts mehr im Wege. Auf jeden Teilnehmer wartet ein Guglhupf.
Auch wenn das Probespringen auf den ersten Tag der Semesterferien fällt, erwartet Zauner 60 bis 80 Kinder im Alter zwischen 5 und 10 Jahren auf der Sprunganlage. „Das Interesse an unserem Sport hat in den vergangenen fünf Jahren enorm zugenommen. Viele Eltern rufen an und erkundigen sich über die Trainingsmöglichkeiten,” freut sich Zauner. Erfahrungsgemäß bleiben bei Sichtungsspringen 10 bis 15 Talente übrig. „Diese Zahl reduziert sich dann meist auf etwa die Hälfte, weil das Training doch sehr aufwändig ist,” so Zauner.
Das Interesse geht weit über die Bezirke Eferding und Grieskirchen hinaus. Auch aus dem Mühlviertel oder dem Raum Wels kommen junge Talente zum Training. Derzeit gibt es in Hinzenbach 35 Springer. Zauner: „Etwa ein Drittel des Nachwuchses trainiert immer in Stams oder einem anderen Leistungszentrum.” Der erfolgreichste Hinzenbacher Springer ist derzeit Michael Hayböck (Bild), der bei der Junioren-WM zweimal Gold holte.
Im Oktober wird in Hinzenbach mit einem Mattenspringen zur österrreichischen Staatsmeisterschaft eine 100-Meter-Schanze eröffnet. In ihrem Auslauf wird künftig auch eine Kunstschnee-Loipe angelegt.

