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Regen aus Ökobrunnen im Gemüseparadies

Einer der neuen elektrischen Ökobrunnen, auf die sich auch die Bürgermeister der Region freuen. Von links: Bürgermeister Wolfgang Kreinecker aus Hinzenbach, Wassergenossenschaftsobmann Ewald Mayr, Frahams Bürgermeister Erwin Hartl , Bürgermeister Hubert Schlucker aus Pupping, Franz Tauber als Obmann des Regionalentwicklungsverbandes Wels-Eferding und der Eferdinger Ortschef Johann Stadelmayer. Die gesamten Projektkosten belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro. Davon kommen 48,5 % aus der EU, 30,8 % vom Bund, der Rest vom Land.
Großes Aufatmen bei den Eferdinger Gemüsebauern: Alle bürokratischen Hürden sind überwunden und alle behördlichen Bewilligungen unter Dach und Fach. Im November will man in Pupping Nord mit dem Bau des ersten Abschnitts des neuen Bewässerungssystems beginnen. Im Frühjahr soll es hier bereits aus den neuen Ökobrunnen regnen.
Insgesamt plant die vor drei Jahren gegründete Wassergenossenschaft Eferdinger Becken, der 261 Mitglieder angehören, den Bau von 42 gemeinschaftlichen Ökobrunnen, die 2.800 Hektar bewässern werden. Sie ersetzen die derzeit genutzten 230 Einzelbrunnen. Jeder Ökobrunnen wird etwa 60 Hektar Agrarkulturen versorgen. Im ersten Bauabschnitt in Pupping Nord werden sieben Ökobrunnen errichtet und elf Kilometer Rohre für 240 Hektar verlegt. Fünf weitere Detailprojekte sind in Vorbereitung.
„Ein Ökobrunnen ist ökologisch, weil dadurch Lärm und Abgase wegfallen, und ökonomisch, weil die entstehenden Wasserkosten geringer sind als bisher,” erklärt Genossenschaftsobmann Ewald Mayr aus Pupping. Derzeit muss man für die Bewässerung von einem Hektar Acker im Schnitt 45 Liter Diesel aufwenden, künftig braucht man dafür Strom im Gegenwert von 5,6 Liter Diesel

