22. Mai 2012

AKTUELLES

Weibern und Alkoven setzen auf:

„Fahr’ Rad, weil’s nahe liegt!”

Für Strecken unter fünf Kilometer wäre das Fahrrad das ideale Verkehrsmittel. Verkehrserhebungen zeigen aber, dass gerade diese Kurzstrecken jene Wege sind, die am häufigsten mit dem Auto zurückgelegt werden. Damit künftig für solche Distanzen vermehrt das Rad und nicht das Auto aus der Garage geholt wird, rollt nun die Radfahr-Offensive „Fahr’ Rad, weil’s nahe liegt” an. „In zahlreichen Gemeinden wird schon viel für den Radverkehr getan, doch es gibt noch Potenzial für Verbesserungen, das wir mit der neuen Aktion ausschöpfen wollen,” so Verkehrsreferent LH-Stellvertreter DI Erich Haider.
Fünf Gemeinden machen vorerst bei der Initiative mit: Alkoven, Weibern, Laakirchen,   Ottensheim und Gutau. Sie werden bei ihren Bemühungen vom Verkehrsressort des Landes, das 75 Prozent der Gesamtkosten übernimmt, und vom Klimabündnis unterstützt. In den Kommunen wird es Rad-Lokalaugenscheine, Radverkehrschecks und Beratungen geben. Das Ziel sind maßgeschneiderte Maßnahmenvorschläge für die jeweilige Gemeinde.
„Wir sind seit dem Jahr 2005 Klimabündnisgemeinde und wollen die Rahmenbedingungen für das Transportmittel Fahrrad verbessern. Das soll die Bewohner motivieren, vermehrt auf das Rad umzusteigen. Ziel der Beratung ist auch die Erhöhung der Verkehrssicherheit für Radfahrer,” so Weiberns Bürgermeister Ing. Gerhard Bruckmüller.
Alkovens Ortschef Gabriel Schuhmann hat ähnliche Erwartungen: „Als Klimabündnisgemeinde ist uns das Projekt ein Anliegen. Angesichts des steigenden Verkehrsaufkommens erhoffen wir uns Verbesserungen für alle Bürger.”