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Hackgut-Heizung ersetzt 78.000 l Öl
Heiligenberg als Bioenergie-Pionier
Ein ganzer Ort erwärmt sich für Bioenergie: Die Gemeinde Heiligenberg setzt verstärkt auf Hackgut-Heizung und wurde so zum Öko-Pionier. Nachdem schon vor sieben Jahren auf Betreiben findiger Heiligenberger Landwirte ein Hackgut-Heizwerk für Volksschule, Musikheim, Turnsaal, Lehrerwohnhaus und Kindergarten in Betrieb genommen wurde, hat man nun einen weiteren großen Schritt in diese Richtung gemacht. Ein neues Bioenergie-Heizwerk mit einem 620 Meter langen Leitungsnetz versorgt alle kommunalen und kirchlichen Gebäude in der Gemeinde, das Bankinstitut und elf Wohnhäuser mit umweltfreundlicher Fernwärme.
Betrieben wird die Bioenergie Heiligenberg GmbH von Wolfgang Buchenberger, Alois Lehner, Alois Stiglhuber und Herbert Zauner-Wagner. Sie investierten in die nachhaltige Energieversorgung 525.000 Euro. Die zwei Heizkessel liefern 460 kW Wärmeleistung, die jährlich 78.000 Liter Heizöl ersetzen. Der Hackgutverbrauch pro Jahr beträgt etwa 1.200 Schüttraummeter.
Der Vorplatz des Biomasse-Heizwerks wird als öffentlicher Parkplatz benützt. Hier wurde auch eine Brückenwaage eingerichtet. Für diese Investitionen leistete auch die Gemeinde einen finanziellen Beitrag, wie Bürgermeister Karl Roiter bei der Eröffnung betonte.

