22. Mai 2012

AKTUELLES

Alle 10 Minuten ein Feuerwehrnotruf

Die Feuerwehr: Man hofft, dass man sie nie benötigt, aber man ist froh, wenn sie kommt, wenn man sie braucht. Im Vorjahr wurde in Oberösterreich alle zehn Minuten nach einer Feuerwehr gerufen. Das zeigt die aktuelle Einsatzstatistik.

Auch im Landl hatten die freiwilligen Helfer wieder ganz schön viel zu tun. Im Bezirk Grieskirchen registrierte man 1.497 Ausrückungen, bei denen die Feuerwehrleute 21.205 freiwillige Arbeitsstunden leisteten. Ähnlich die Bilanz im Bezirk Eferding. Da fielen bei 1.489 Einsätzen 17.924 Stunden Arbeit an. In Schärding registrierte man 2.161 FF-Einsätze mit 23.752 Arbeitsstunden.

Wenn der Notruf ertönt, wird meist nach einem technischen Einsatz verlangt. Die Brandbekämpfungen befinden sich längst in der Minderheit. In Grieskirchen brannte es 2008 „nur” 241 Mal, in Eferding 120 Mal und in Schärding 274 Mal. Immer häufiger halten Insekten die Florianijünger auf Trab. In den Bezirken Grieskirchen (185 Mal), Eferding (133) und Schärding (56) mussten sie 374 Mal wegen Bienen, Wespen oder Hummeln ausrücken.

Konsequenzen hat nun doch der kritische Bericht des oberösterreichischen Rechnungshofes über das Feuerwehrwesen. Kürzlich tagte erstmals die Arbeitsgruppe „Feuerwehr 2030”. Diese 16-köpfige Expertenrunde soll analysieren, wie es auch in Zukunft eine verlässliche und wirtschaftlich sinnvolle Einsatz-Sicherheit geben kann. Aufgestellt wurden diese „Weichensteller” von Feuerwehr-Landesrat Dr. Josef Stockinger und Landeskommandant Johann Huber.