SPORT
Stefan Gruber-Einsiedler ist der neue Manager der FG Grieskirchen-Pötting
„Ich bleibe auch als Sektionsleiter von Grieskirchen Spieler in Tollet“
Zwei Herzen schlagen, ach, in seiner Brust: Stefan Gruber-Einsiedler (25) ist zwar der neue Sektionsleiter der Faustballspielgemeinschaft Grieskirchen/Pötting, doch als Spieler bleibt er seinem Verein Union Tollet treu. „Kein Problem,”sagt der junge Faustballmanager, der mit beiden Vereinen ehrgeizige Ziele hat.

Stefan Gruber-Einsiedler (li.) löst Schwiegervater Johann Einsiedler als Sektionsleiter ab. Der wurde zum „Ehren-Seki” ernannt. Rechts der sportliche Leiter Peter Oberlehner.
Stefan Gruber-Einsiedler tritt als Sektionsleiter der FG Grieskirchen/Pötting die Nachfolge seines Schwiegervaters Johann Einsiedler an (lesen Sie dazu nebenan den „Landler des Monats”). Neu ist diese Funktion für den 25-jährigen nicht, denn von 2002 bis 2007 war Stefan Gruber-Einsiedler bereits Sektionsleiter der Faustballunion Tollet. Bei diesem Klub ist der Technische Angestellte auch seit seiner Jugend als Spieler aktiv. „Daran ändert sich auch nichts. Ich werde in Tollet weiter spielen. Die Klubkollegen sind ja meine Freunde,” sagt der verheiratete Vater zwei Kinder.
Mit beiden Vereinen verfolgt Stefan Gruber-Einsiedler ehrgeizige Ziele: „Mit Tollet möchte ich mittelfristig von der 1. Landesliga in die 2. Bundesliga aufsteigen, mit Grieskirchen/Pötting wollen wir wieder Staatsmeistertitel holen und auch um den Europapokal mitmischen.”
Derzeit liegen die Grieskirchner Faustballer in der 1. Bundesliga nur auf Rang 5, weil es im Herbst wegen des unberechtigten Einsatzes eines Spielers zweimal Punkeabzüge gab. Dem neuen Sektionsleiter sind die Folgen dieses Formfehlers gar nicht unrecht: „Die Spieler trainieren hervorragend, weil wir im Frühjahr eine Aufholjagd starten wollen. So bleibt die Konzentration leichter erhalten.”
Konzentrieren will sich Gruber-Einsiedler auch auf eine verstärkte Zusammenarbeit mit dem Lokalrivalen FBV Grieskirchen (2. Landesliga) im Nachwuchsbereich. „Unsere Faustballplätze liegen unmittelbar nebeneinander. Da wollen wir keinen künstlichen Zaun errichten, sondern gemeinsam Talente ausbilden,” so Gruber-Einsiedler.

