AKTUELLES
2008 gab es 423 kostenlose Beratungen durch das Frauennetzwerk3
Mitfahrbörse wurde in kurzer Zeit ein Hit: Schon 60 Interessenten!
Im Sommer des Vorjahres erklomm der Spritpreis Rekordhöhen. Angesichts dieser Entwicklung und im Hinblick auf den Klimaschutz rief der Verein Frauennetzwerk3 unter www. fahrgemeinsam.at zu Pendler-Fahrgemeinschaften auf. Damit schloss man sich einer Plattform für Mitfahrgemeinschaften an, die schon seit längerer Zeit im Mühlviertel funktioniert.
Der Erfolg war größer als erwartet. „Innerhalb kurzer Zeit haben sich etwa 60 Interessenten registriert,” freut sich Gerlinde Zdralek als Leiterin der Frauenberatungsstellen Innviertel/ Hausruck. „Im Vergleich zu anderen Regionen ist das ein enormes Echo, wird uns von allen Seiten bestätigt. Unterm Strich wird das Angebot in unserer Region bis zu 10 Mal mehr genützt.”
Folgende Fahrkooperationen sind über die Mitfahrbörse www.fahrgemeinschaft.at bereits zustande gekommen: - von Grieskirchen nach Ried/I., Hartkirchen und Wels - von Ried/I. nach Grieskirchen, Gallspach, Geboltskirchen, Schärding, Lamprechten und Seewalchen - von Schärding nach Zell an der Pram und Geboltskirchen
Die jeweiligen Modalitäten der Fahrgemeinschaften machen sich die interessierten Frauen und Männer untereinander aus. Die Zusammenführung von Pendlern zu sparsamen Fahrgemeinschaften ist nur einer von vielen kostenlosen Servicediensten der netzwerkenden Frauen. Der Verein startete vor drei Jahren mit Frauenberatungsstellen in Ried/I., Grieskirchen und Schärding, später kamen noch Andorf und Peuerbach dazu. 2008 wurden insgesamt 423 Mädchen und Frauen beraten. Im Bezirk Ried/I. betreute man 234 Klientinnen, im Bezirk Grieskirchen 92 und im Bezirk Schärding 97.
Die Beratungsschwerpunkte waren familiäre Probleme (Kinderbetreuung, Pflege, Generationenkonflikt…) mit 173 Fällen, Partnerschaftskonflikte (Scheidung, Trennung, Sucht…) mit 151 Fällen sowie der Themenkreis Beruf und Arbeit (Erst- und Wiedereinstieg, Bildungsplan, Burn-Out…) mit 101 Fällen. Von den Ratsuchenden waren 36 % berufstätig und 21 % Alleinerzieherinnen, 10 % in Pension.
Informationen unter: 0664/ 5178530 oder 0664/8588033, www.frauennetzwerk3.at

