20. Mai 2012

GESUNDHEIT

Enzenkirchnerin ließ sich von Hiobsbotschaft nicht entmutigen

Krankheit führte zu Traumberuf

Andrea Starzengruber (Bild) aus Enzenkirchen ist eine Kämpferin. Mit 12 Jahren wurde sie mit der Diagnose Skoliose konfrontiert. Diese Krankheit ruft eine seitliche Verkrümmung der Wirbelsäule hervor, vollständiges Aufrichten ist damit unmöglich. Andrea ließ sich durch die Hiobsbotschaft nicht entmutigen, sondern fasste den Entschluss, ihre Erfahrungen positiv einzusetzen und anderen bei ihrer Gesundheitsvorsorge zu helfen.

Während Gleichaltrige tanzen gingen, trug die heute 24-jährige ein Hartplastik-Korsett, das die Wirbelsäule gerade richten sollte, und ließ Therapien über sich ergehen. Der erwünschte Erfolg stellte sich jedoch nicht ein. 2001 unterzog sich Andrea Starzengruber einer komplizierten Wirbelsäulenoperation, die sie gut überstand. Nach der Ausbildung zur diplomierten Entspannungstrainerin übt sie nun ihren Traumberuf aus. Starzengruber: „Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, den eigenen Körper gesund zu halten. Dieses Wissen möchte ich weitergeben. Entspannung spielt dabei eine große Rolle. Körper und Geist brauchen Ruhephasen, um fit zu bleiben.” Ihr Entspannungszentrum in Enzenkirchen bietet nach Terminvereinbarung Anwendungen zur körperlichen Ausgewogenheit an. Infos: unter 0664/73605350 oder www.entspannungszentrum.at.