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Grieskirchen machte ihn zum Ehrenbürger
Pater Leeb übergibt sein Lebenswerk
Sie nennen ihn schlicht „Padre”, und sie verehren ihn wie einen Heiligen. Für die Bewohner von Porto do Mato in Brasilien ist Pater Hubert Leeb aus Grieskrichen der Vater ihres bescheidenen Wohlstandes. Er hat aus ihrer Urwaldinsel, wo die Ärmsten der Armen lebten, in mehr als 30-jähriger harter Arbeit einen blühenden Landstrich gemacht. Mit Inselkirche, Schule, Kindergarten, Veranstaltungshalle, Hotel, Sanitätsstelle, Friedhof, Fußballstadion und Arbeitsplätzen für Menschen aus der ganzen Umgebung.
Bei der Missionarstätigkeit in seiner zweiten Heimat konnte sich Pater Leeb immer auf großzügige Unterstützung aus seiner ersten Heimat verlassen. Die vielenSpenden waren der Grundstein dafür, dass aus einer Elendsgegend im Urwald ein kleines Paradies wurde. Am 31. Dezember übergibt Hubert Leeb, der nächstes Jahr 75 Jahre alt wird, sein Lebenswerk der Diözese und dem Bundesstaat Sergipe. Dann will der Botschafter der Menschlichkeit seine Lebenserfahrungen in einem Buch dokumentieren.
Die Stadt Grieskirchen hat ihrem berühmten Sohn die Ehrenbürgerwürde verliehen. Zur Übergabe der Auszeichnung reiste Bürgermeister Wolfgang Großruck mit einigen Freunden und Unterstützern Hubert Leebs nach Porto do Mato.

