LANDLER/IN DES MONATS
Ing. Ulrich Kubinger

Ulrich Kubinger ist ein Getriebener. Getrieben von der Leidenschaft für die Natur. Und ein Mann für alle Fälle. Mit seiner VTA-Umwelttechnik (Bericht nebenan) weiß er ökologisch sinnvolle und ökonomisch leistbare Antworten auf jedes Klärproblem. Den Grundstein für den VTA-Erfolg hat der gelernte Chemiker und findige Techniker in seinem eigenen Labor gelegt. Mittlerweile sind in die Entwicklung der VTA-Produkte auch renommierte Universitäten eingebunden. „Wir versuchen nicht, Symptome zu bekämpfen, sondern die Probleme an der Wurzel zu lösen,” erklärt Ulrich „Daniel Düsentrieb” Kubinger.
Eine seiner jüngsten Erfindungen nennt sich „Nanofloc”. Ein Tropfen davon in einem Glas mit trüber Klärschlammbrühe wirkt Wunder: Binnen Sekunden bilden sich aus dem Schlamm kompakte Flocken, die absinken, und oberhalb wird das Wasser glasklar. „Das ist ja Zauberei,” staunte ein sichtlich beeindruckter Landeshauptmann Dr. Josef Pühringer, als ihm Kubinger dieses Experiment vorführte.
Beeindruckt von Kubingers patentierten Biowaffen zur Schlammreduzierung, Geruchsminimierung und Energieeffizienz sind Kunden auf der ganzen Welt. So erhielt VTA vor wenigen Tagen den Zuschlag für die Konstruktion und Installation einer der größten Schlammaufbereitungsanlagen der Welt in der viertgrößten Stadt Südkoreas, einer 2,6 Millionen-Einwohner-Metropole.
Kubinger ist trotz seines Erfolges kein verbissener Technokrat, sondern ein humorvoller Familienmensch. Aufgewachsen mit vier Geschwistern in Wendling, lebt er jetzt in zweiter Ehe mit der ehemaligen Journalistin Ulrike, die für die VTA-Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, in Weibern. Ulrichs große Leidenschaft ist seit jeher die Astronomie. So griff er schon als Jugendlicher nach den Sternen und bewies dabei untenehmerisches Geschick: Er verkaufte in Wendling eine selbst vervielfältigte Broschüre über „das aktuelle Geschehen am Sternenhimmel”.
1992 gründete Kubinger die VTA, und seither stehen für ihn und seine Firma die Sterne tatsächlich ausgezeichnet. Seine karge Freizeit verbringt Ulrich, der zwei Töchter (18 und 25 Jahre) aus erster Ehe hat, mit seinem größten Augenstern, dem dreieinhalbjährigen Töchterl Marlen.

