LANDL-BUA
Feichtauhütte im Sengsengebirge

Auch im Sengsengebirge haben die Winterstürme „Emma” und „Paula” arge Verwüstungn angerichtet, der Alpenverein Steyr hat aber nun in einem Kraftakt die Wege hinauf zur Feichtaualm wieder freigemacht. Damit ist einer der schönsten Plätze im Nationalpark Kalkalpen wieder ungehindert erreichbar - und das gleich auf drei Varianten.
Alle drei erreicht man über Molln, der bekannteste führt über Hopfing zum Truppenübungsplatz Ramsau (Parkplatz). Achtung: Unter der Woche kann wegen Schießübungen der Durchgang gesperrt sein, manchmal packen einen die Soldaten aber auch gleich in einen Pinzgauer - dann ist man besonders schnell an den Wasserfällen des Paltenbachs und folgt dem teilweise steilen Niklbachsteg. Nach 2 bis 2,5 Stunden erreicht man das Gatterl der Feichtaualm. Alternativ gibt es die Route von der Innerbreitenau über die Welchau, besonders schön ist der Weg über den Bodinggraben. Wer im Bodinggraben parken will, muss zwischen 6 und 9 Uhr morgens hier sein, ansonsten muss das Auto am Parkplatz in der Scheiblingau bleiben (+30 Minuten). Vom Bodinggraben geht es gemütlich hinauf zur Blumaueralm. Bei der Umkehralm biegt man nach links in den alten Almweg ein und über den Herzerlsee ist man in insgesamt 2,5 bis 3 Stunden oben.
Die Feichtaualm auf 1.360 m Seehöhe liegt in einem Naturparadies mit den kristallklaren Feichtauer Seen, dem Urwald an der Sonntagmauer und einer prachtvollen Alpenflora. Dazu kommt noch der Blick in die dramatischen Nordabhänge des Sengsengebirges mit ihrem Hauptgipfel, dem Hohen Nock (1.963 m). Die Selbstversorgerhütte des Alpenvereins ist die einzige Übernachtungsmöglichkeit (Hüttenwart Franz Mayr, Tel. 07252/45171), eine Almjause bekommt man auf der benachbarten Polzhütte.

