BEZAHLTE ADVERTORIALS
Konzept wirkt über Gemeindegrenzen hinaus
Wegenetz macht Pichl zum Wanderparadies
Zum Mekka für einheimische und auswärtige Wanderfreunde wird Pichl bei Wels. Die Gemeinde bekommt ein Wegenetz für sechs Wanderungen mit einer Gesamtlänge von 96 Kilometern. Die hügelige Landschaft des Innbachtals sorgt für ansprechende, aber auch ein wenig anspruchsvolle Touren. Demnächst werden die Schilder montiert, am 21. September folgt die Eröffnung.
Mit Organisationstalent und einem Herz für schöne Platzerl ist Projektleiter Eduard Hochreiner aus Krenglbach bei der Sache. Seit fast einem Jahr beschäftigt er sich intensiv damit, seine Vorstellung von einem perfekten Wanderangebot Realität werden zu lassen. „Dazu muss man aber wirklich alle Wege, die es hier gibt, kennen”, meint er. Gut, dass Hochreiner selbst begeisterter Wanderer ist. Dank vieler Tipps von Ortskundigen wird man jetzt beim Marschieren mit herrlichen Aussichtsplätzen, alten Obstbaumalleen und Wandern auf historischen Römerstraßen belohnt.
Die Wege sind allesamt möglichst abseits der Verkehrswege geführt. Das bedeutet aber auch, dass viele über Privatgrund verlaufen. Hochreiner: „Ich habe jeden einzelnen der Grundbesitzer um Erlaubnis gebeten, das ist eine Grundvoraussetzung.” Die meisten stimmten gerne zu, andernfalls suchte Hochreiner eine alternative Route.
Die Besonderheit am Pichler Wanderwegenetz ist aber, dass die Wege nicht an der Gemeindegrenze haltmachen. Sie sind bewusst so angelegt, dass jederzeit die Nachbargemeinden eingebunden werden können.
Für diesen Ansatz gibt es großes Lob von einem Tourismusexperten, dem Geschäftsführer der „Vitalwelt”, Mag. Herbert Winkler. Er ist auch in der Leitung des Arbeitskreises „Most und Tourismus” der Leaderregion Mostlandl-Hausruck. Das Leaderprogramm von EU, Bund und Land OÖ hat die wirtschaftliche Entwicklung des ländlichen Raums zum Ziel. Er sagt: „Alles, was hilft, Grenzen abzubauen, finde ich toll. Dem Wanderer ist ja nicht wichtig, in welcher Gemeinde er ist, sondern dass es ein schöner Weg ist!” Der gemeindeübergreifende Ansatz des Wegekonzepts ermöglicht etwa die Schaffung eines Weitwanderwegs im ganzen Innbachtal oder noch darüber hinaus. Und von diesen Kooperationen würde die ganze Region profitieren.

