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Grieskirchen und Waizenkirchen als Vorbilder
Neue Chance für die Belebung der Ortskerne

In der Grieskirchner Prechtlerstraße befinden sich in einem Haus aus dem 17. Jahrhundert jetzt 34 Wohnungen und fünf Geschäfte.
Aussterbende Ortskerne sind ein gravierendes Problem im ländlichen Raum. „Leerstehende Häuser verringern die Lebensqualität in den Gemeinden und führen zu Problemen in der Ortsentwicklung,” weiß Gemeindereferent Landesrat Dr. Josef Stockinger.
Die Gründe, warum in den Ortszentren, die eigentlich Dreh- und Angelpunkt sein sollten, immer mehr Gebäude leer stehen, sind vielfältig. Oft werden Wohnungen und Geschäfte am Ortsrand auf der grünen Wiese errichtet, meist ist auch die Sanierung alter Häuser sehr kostenintensiv. Der Schlüssel zur Attraktivierung der Ortskerne liege im attraktiven Wohnen, so Stockinger, was in der neuen Wohnbauförderung berücksichtigt worden sei.
Wird in einem Ortskern ein Wohnhaus saniert, gibt es jetzt unter anderem eine Förderung von 1.000 Euro pro m2, während die sonst übliche maximale Förderung bei Sanierungen 800 Euro beträgt. Beispiele für gelungene Ortskern-Renovierungen gibt es in Grieskirchen und Waizenkirchen.

