20. Mai 2012

GESUNDHEIT

von Mag. Wolfgang Rizy

Stoff für Siegertypen


Mag. Wolfgang Rizy

Für Ausdauersportler, die mit der richtigen Pulsfrequenz und im aeroben Bereich trainieren, sind Spurenelemente, Mineralstoffe, Vitamine und Aminosäuren besonders wichtig. Mineralstoffe und Spurenelemente sind anorganische Stoffe. Ihr Spiegel im Körper sollte konstant sein. Von den 22 essentiellen Mineralstoffen sind 7 für Sportler besonders wichtig.

Vor allem Hobbysportler und Leistungssportler sollten die Bedeutung der Mineralstoffe nicht unterschätzen, denn mit dem Schweiß (beim Training werden je nach Intensität etwa 2 bis 5 Liter Schweiß abgegeben) gehen viele verloren, die ersetzt werden müssen. Werden diese nicht zugeführt, kommt es zu einer Unterversorgung und die Leistung lässt nach.

Auch unter den Mineralstoffen gibt es Antioxidantien, die unseren Körper vor der schädlichen Wirkung der freien Radikale schützen: Zink und Selen werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt.

Kalium und Magnesium sind im Schweiß in der gleichen Konzentration enthalten wie im Blut. Kalium ist zur Aufrechterhaltung der Balance des Wasserhaushalts notwendig und spielt bei der Muskelkontraktion eine wichtige Rolle. Ein schwerer Mangel an Kalium führt zu Muskelfunktionsstörungen und Lähmungen. Magnesium aktiviert eine Reihe von Enzymen des Energiestoffwechsels. Bei Magnesiummangel treten Muskelkrämpfe auf.

Neben den Mineralstoffen sind noch folgende Aminosäurenkombinationen für eine optimale Leistung wichtig:

Pep II wird zur Optimierung der Belastbarkeit eingesetzt. Es unterstützt die Nutzung körperlicher und geistiger Leistungspotenziale des menschlichen Organismus bei sportlicher Betätigung oder im Alter.

L-Carnitin wird in Leber und Muskulatur synthetisiert und im Muskelgewebe gespeichert. Carnitin begünstigt den Transport aller wichtigen Vitalstoffe in die Zellen. Es reduziert die körperliche und mentale Ermüdung bei Belastungen in Beruf, Sport und Alltag.

BCAA: Die drei Aminosäuren Leucin, Isoleucin und Valin (BCAA) übernehmen eine spezielle Funktion im Energiestoffwechsel des Menschen. Sie werden überwiegend für den Aufbau und die Regeneration der Muskulatur verwendet. Aus dieser Wirkung ergibt sich ihr Einsatzgebiet. Wo es zur Zerstörung (Muskelfaserriss, Zerrung), Abbau (Krankheit, Immobilisation) oder verstärkter Muskelbelastung kommt, unterstützen diese drei Aminosäuren den Körper in seinen Reparaturmechanismen. Die Wirkung setzt schnell ein und ist subjektiv bald spürbar. Speziell Sportler, aber auch Patienten nach Operationen profitieren von einer entsprechenden Zufuhr. Besonders Muskelspasmen und Verspannungen lassen sich sehr schnell lindern.

Durch die gezielte, auf die Person und die sportliche Betätigung abgestimmte Einnahme können dem Körper Höchstleistungen abverlangt werden, ohne ihn zu schädigen.