GESUNDHEIT
Sonne ist größte Gefahr für Nacken
Sonnenbrand entsteht durch die ultraviolette Strahlung (UV) der Sonne. Auch wenn nur drei Prozent des auf der Erdoberfläche auftreffenden Sonnenlichts UV-Strahlung ist, sollte man sich dagegen ausreichend wappnen. Durch UV-Licht drohen nicht nur Sonnenbrand und Faltenbildung, es unterdrückt auch das Immunsystem und kann unter anderem Horn- und Bindehautentzündungen hervorrufen.
Wer im Freien arbeitet, ist besonders hoher UV-Belastung ausgesetzt. Die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) führt daher heuer eine Sonnenschutz-Informationskampagne durch, die vor exzessivem Sonnenkonsum warnt.
Eine AUVA-Studie über die UV-Belastung von Straßenbauarbeitern, Spenglern, Verschub- sowie Gleisbauarbeitern zeigt eindeutig: Der am stärksten betroffene Bereich ist der Nacken. Alle Berufsgruppen hatten hier eine durchschnittliche Belastung, die deutlich über der Gesundheitsgrenze liegt. Sie reicht vom 3-fachen bis zum 14-fachen des empfohlenen Grenzwerts.
Wichtig beim Sonnenschutz ist nicht nur die Anwendung von Schutzcremen, darüber hinaus sollte man einfache Verhaltensregeln befolgen: direkte Sonne meiden und schützende Kleidung tragen, das gilt speziell für den Nacken. Moderne Funktionskleidung, etwa aus Mikrofaser, leitet den Schweiß ab und kann sogar einen kühlenden Effekt haben. Am gefährlichsten ist die Sonnenbestrahlung von April bis September.
Gerade zwischen 11 und 15 Uhr sollte man ungeschützten Aufenthalt in der Sonne meiden.

