20. Mai 2012

AKTUELLES

12 Gemeinden präsentierten sich als Ausflugsgeheimtipp

Hausruck nützte den Urfahraner Jahrmarkt für Werbeoffensive

Mehr als eine halbe Million Besucher kamen in der Vorwoche auf den Urfahranermarkt in Linz. Die Region Hausruck Nord nutzte den größten Jahrmarkt Österreichs für eine Charmeoffensive. Die zwölf Landl-Gemeinden präsentierten sich als Naturregion und Geheimtipp für Erholungsuchende.

„1626 zog Stefan Fadinger vom Hausruck nach Linz, um Bauernkrieg zu führen, jetzt wollen wir eine Gegenbewegung einleiten - natürlich eine friedliche.” Mit diesen launigen Worten stellte Dr. Kurt Kaiserseder als Bürgermeister von Neukirchen am Walde und Obmann der Tourismusregion Hausruck Nord das Werbeprogramm seines Interessensverbandes für den Urfahranermarkt vor.

Neun Jahrmarkttage lang präsentierten sich die 12 Gemeinden Bruck-Waasen, Eschenau, Heiligenberg, Kallham, Natternbach, Neukirchen/Walde, Neumarkt im Hausruckkreis, Peuerbach, Pötting, St. Agatha, Steegen und Waizenkirchen als Natur- und Erlebnisregion mit historischem Hintergrund. In diesen Gemeinden leben insgesamt 22.000 Einwohner und großartige Gastgeber. Kaiserseder: „Wir sind noch ein weißer Fleck auf der Landkarte, haben aber eine sehr gute Gewerbe- und Gastgewerbestruktur.”

Hauptsächlich hat der Hausruck Nord unverbrauchte Landschaft zu bieten, wie etwa das Naturschutzgebiet „Koaserin”. In die ausgedehnten Wander-, Reit- und Radfahrwege sind alle zwölf Gemeinden eingebunden. Erholungsuchende und Freizeitsportler kommen hier voll auf ihre Rechnung. Dieses Angebot wollte man am Urfahranermarkt schmackhaft machen, um möglichst viele Besucher aus dem Großraum Linz anzulocken. Dazu servierte man in einem Festzelt auch viele kulinarische Schmankerl aus der Region.