20. Mai 2012

AKTUELLES

Viele zeigen das Landl anno dazumal

Grüße aus der Vergangenheit in Form alter Ansichtskarten

Das Stift St. Florian hütet einen einzigarten Bilderschatz in Form von 130.000 Ansichtskarten, die bis zu 120 Jahre alt sind. Das „Landl” hat darin gestöbert und schöne Grüße aus der Vergangenheit ausgebraben, die das Landl anno dazumal zeigen.

Auf alten Bildern die Heimat neu entdecken - diese Möglichkeit bietet ab Mitte Juli eine große Ausstellung im Stift St. Florian. Etwa 2.000 Ansichtskarten der ersten Generation werden zeigen, wie Oberösterreich zwischen 1890 und 1930 ausgesehen hat.

Aus jedem der 18 Bezirke des Landes werden zehn alte Ansichtskarten im Original zu sehen sein, zwei Computerterminals werden aus jedem Bezirk jeweils ungefähr 100 weitere Karten in digitalisierter Form zeigen. „Jeder Besucher wird seine Heimatregion oder gar seinen eigenen Ort in alten Ansichten finden,” erklärt Dr. Gerhart Marckhgott, Direktor des Landesarchives.

Das „Landl” hat sich bereits im Florianer Archiv umgesehen und hunderte alte Ansichtskarten aus dem Landl gefunden. „Wir haben etwa 30.000 alte Ansichtskarten von Oberösterreich und etwa 130.000 Ansichtskarten aus der ganzen Welt,” weiß Stiftsbibliothekar Dr. Friedrich Buchmayr. „Vater” dieser Kostbarkeit ist der Florianer Augustiner Chorherr Josef Ackerl, der als junger Priester Kooperator in Vöcklabruck war. 1896 hat Ackerl mit dem Sammeln der Postkarten begonnen. Er ist dem ersten deutschen Ansichtskarten-Sammelverein beigetreten und hat ein weltweites Tauschnetz aufgezogen.