19. Mai 2012

UMWELT/ENERGIE

Neuigkeiten rund um Bauen und Wohnen

Halbierung des CO2-Ausstosses möglich

Jeder Österreicher verursacht im Schnitt täglich 26 Kilo Kohlendioxid (CO2). Die genaue Menge hängt natürlich vom jeweiligen Lebensstil ab. Bei sparsamer Lebensweise könnte die CO2-Emission pro Kopf halbiert werden. Das „Landl” rechnet einen CO2-Alltag vor.

Wer über klimaschädliches CO2 spricht, denkt meist in erster Linie an Autos oder Flugzeuge. Aber haben Sie sich schon einmal überlegt, wie Ihre persönliche CO2-Bilanz aussieht? Praktisch jeder Handgriff und jeder Schritt ist mit mehr oder weniger CO2-Produktion verbunden.
Kleidung, Lebensmittel, Kauf von Elektrogeräten - hinter allem steckt eine Menge Energie, die zur Herstellung, zum Betrieb und zur Entsorgung nötig ist. Das gilt natürlich auch für die Verkehrsmittel, das Heizsystem und die öffentliche Infrastruktur.
Den meisten Waren und Dienstleistungen sieht man nicht an, wie viel energetischer Aufwand dahinter steckt. Oder haben Sie gewusst, dass zum Beispiel für 1 kg Butter 23.800 Gramm CO2 (in Bioproduktion 22.100 g) aufgewendet werden müssen? Für 1 kg Rindfleisch sind es 13.300 g (Bio 11.350), für Käse 8.500 g (7.950), Geflügel 3.500 g (3.050), Milch 950 (900), Teigwaren 900 (750) oder für Kartoffeln 200 g (150).
In diesen Bilanzen sind alle wesentlichen Treibhausgase berücksichtigt, die entstehen, bis man die Ware im Geschäft kaufen kann: vom Diesel für den Traktor, der Düngung, dem Tierfutter bis zur Energie für Verarbeitung, Verpackung, Lagerung und den Transport.
Hier das Beispiel für einen normalen CO2-Alltag (berechnet nach dem 156-seitigen CO2-Zähler des Pendos-Verlages): Radiowecker klingelt: Macht 23 g CO2 am Tag (8,5 kg/Jahr). Heizkörper aufdrehen 6.500 g/ Tag, elektrische Zahnbürste 72, zehn Minuten Duschen 2.300 g. Frühstücksmarmelade 48, Butter 480, ein Ei 140 g. Hausarbeit: Bügeln 1.550, Teppiche saugen 1.165, ein 60-Grad-Waschgang mit Vorwäsche 950 g (40 Grad ohne Vorwäsche 300 g). PKW-Fahrt zur Arbeit: von 81 (VW Lupo) bis 570 g/km (Ferrari); die Bahn schlägt mit 27 g zu Buche, Straßenbahn mit 53 g. Arbeit am Flachbild-PC mit Drucker 117 g/Stunde, Telefon mit Anrufbeanworter und Fax laufen rund um die Uhr für 340 g. Ein Mittagessen aus der Kantine ist um 3.000 g zu haben. Ein Abendmahl mit Pizza aus dem Ofen (390 g), einem Bier (225 g) und einem Joghurt (125 g) verschlingt 740 g. Der Kauf eines neuen T-Shirts macht 5.900 g. Eine Fernsehstunde je nach Gerät liegt zwischen 22 und 226 g. Die aufgeführten Beispiele summieren sich auf 26 bis 27 kg CO2 pro Tag.

Typenschein für Häuser ist jetzt Pflicht

Was Neuwagen jetzt nicht mehr haben, ist für Gebäude bei Verkauf oder Vermietung nun Pflicht: ein Typenschein! Dabei handelt es sich um einen Energieausweis, der dem Käufer oder Mieter von Häusern oder Wohnungen genau Aufschluss über die Betriebskosten gibt. So sollen böse Überraschungen bei späteren Abrechnungen vermieden und eine bessere Vergleichbarkeit der Objekte erreicht werden. Der Energiepass ist seit 1. Jänner 2008 für Häuser verpflichtend, die nach dem 1. Jänner 2006 errichtet worden sind, für alle anderen Gebäude gibt es eine Übergangsfrist bis 1. Jänner 2009. Der Energieausweis ist in sieben Wärmeschutzklassen (A-G) unterteilt und mit färbigen Balken dargestellt - ähnlich der Energieeffizienz bei Elektrogeräten.

Selbständig Wohnen bis ins hohe Alter

ISG errichtet in Pram ein Wohnhaus mit 11 betreubaren Wohnungen

In sonniger und zentrumsnaher Lage errichtet die ISG in Zusammenarbeit mit der Marktgemeinde Pram ein Wohnhaus mit 11 betreubaren Wohnungen. Die Wohnungen sind auf drei Geschosse aufgeteilt und mittels Lift barrierefrei und bequem zu erreichen. Für jede Wohnung steht ein eigener Abstellraum im Kellergeschoss zur Verfügung. Ein freundlich gestalteter Gemeinschaftsraum im Parterre lädt zum Verweilen und Kommunizieren ein. Die schlüsselfertigen Wohnungen werden mit behindertengerechten Bädern und WCs (z.B. Dusche mit Rollstuhl befahrbar) ausgestattet. Sie leben in einer barrierefreien Mietwohnung mit Lift. Alle Wohnungen sind mit einer Notrufanlage ausgestattet. Ihre Wohnung ist rund 58 m2 groß und umfasst ein Wohnzimmer, ein Schlafzimmer, eine kleine Küche oder Kochnische, ein Bad mit Dusche und WC sowie eine Loggia. Durch die Errichtung im Niedrigenergiehaus-Standard sind niedrige Heizkosten garantiert.

Wollen auch Sie Ihren Haushalt selbstständig führen, solange dies möglich ist?
Wollen auch Sie sich rund um die Uhr sicher und betreut fühlen?
Wollen auch Sie eine ständige Ansprechperson für Ihre tägliche Unterstützung?

JA? Dann informieren Sie sich noch heute über: BETREUBARES WOHNEN IN PRAM, Gemeindeamt Pram, Tel. 07736/6255

Behaglichkeit in modernstem Design

Ein Wohntraum wird wahr: Die exklusive Doppelhausanlage im Zentrum von Bad Schallerbach vereinen modernstes Design in Niedrigstenergie-Bauweise mit Behaglichkeit und Komfort. So lässt sich’s leben!


Der Holzriegelbau vom Zimmermeister bildet eine bauphysikalisch fachmännisch durchdachte Lösung vom Keller bis zum Dach. Mit zeitgemäßem Wohnkomfort (Bild) durch optimale Dämmung und kontrollierte Komfortlüftung. Der Niedrigstenergiebau aus dem Naturwerkstoff Holz garantiert behagliches Wohngefühl in natürlicher Umgebung und den Anspruch auf hohe Förderungen. Weitere Vorteile sind unter anderen die kurze Bauzeit, Wohnraumgewinnung durch schlanke Wände, sommerlicher Wärmeschutz und niedrige Energiekosten.

Weiteres Plus: Die Bauherren können einen Teil des Hauses selber bauen oder sich zurücklehnen und den Service eines eingespielten Teams in Anspruch nehmen. Sie haben die Wahl zwischen vier Baustufen - vom Ausbauhaus bis zum schlüsselfertigen Wohntraum. „Wir arbeiten ausschließlich mit Partnerbetrieben, die unseren Qualitätsstandard erfüllen,” versprechen die Experten des Welser Bau- und Zimmermeisterbetriebes Weixelbaumer. Kontakt: Zimmermeister Bernhard Pointinger, 4600 Wels, Hans-Piber-Str. 5, Tel. 07242/ 47111-0, www.weixelbaumer.at