19. Mai 2012

AKTUELLES

Andreas Lackner folgt Vater und Großvater nach

Kommandant in dritter Generation bei der FF Pötting


Seit 112 Jahren existiert die Freiwillige Feuerwehr Pötting. In den vergangenen 60 Jahren hatte 35 Jahre lang ein Lackner das Kommando unter den Florianijüngern. Und nun wurde wieder ein Mitglied dieser Landwirtsfamilie in diese Funktion berufen: Andreas Lackner (Bild). Der 33-jährige ist seit seinem 16. Lebensjahr als Feuerwehrmann aktiv.

Die Ära Lackner in der FF Pötting begann 1948 mit Alois Lackner. Der Großvater des jetzigen Kommandanten führte 20 Jahre lang die freiwilligen Helfer. Andis Opa gehört auch als 95-jähriger noch immer der Feuerwehr an. Das gilt auch für Andis 66-jährigen Vater Alois, der von 1983 bis 1998 Kommandant war. Jetzt ist die dritte Lackner-Generation an der Reihe. „Ich freue mich über die Wahl,” sagt der Hauptbrandinspektor, der nicht ausschließt, dass er ähnlich lange wie Vater und Großvater das ehren- und verantwortungsvolle Amt ausübt.

Übernommen hat Andreas Lackner das Kommandantenamt von Ludwig Sumereder, der es zehn Jahre lang erfolgreich bekleidete und zuvor schon fünf Jahre lang als Stellvertreter gearbeitet hatte. Die zweite Nicht-Lackner-Ära in der Zweiten Republik kommandierte von 1968 bis 1983 der ehemalige Pöttinger Gemeindesekretär Alois Traunwieser.

Die Freiwillige Feuerwehr Pötting, die über 90 Mitglieder verfügt und im vorigen Jahr ihr neues Zeughaus in Betrieb nahm, rückte 2007 zu zwei Bränden in Nachbargemeinden und zu insgesamt 17 technischen Einsätzen aus. Dazu kamen 15 Übungen. Neo-Kommandant Andreas Lackner: „Heuer mussten wir zum Glück noch zu keinem Ernstfall ausrücken.”